BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
OV Neunkirchen-Seelscheid
Termine
Mai
Fraktion
KJP
PlanA
Ferien
Juni
Fraktion
SchulA
HuFA
LDK Landes-Delegiertenkonferenz
GKU
EnA
Schul- und Bildungspolitik

Längeres gemeinsames Lernen, keine Auslese nach der vierten Klasse auf verschiedene Schulformen und letztendlich die Abschaffung des gegliederten Schulsystems: das sind die Vorstellungen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN von einer besseren Schullandschaft. Eine solche Reform schafft mehr Chancengleichheit und bessere Leistungen in unserem Bildungssystem.
Die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid hat sich in den vergangenen Jahren weit über die eigentlichen Aufgaben als Schulträger hinaus für die Schulen in der Gemeinde engagiert. Wir von Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben die Neuerungen und Ergänzungen kritisch begleitet und unterstützt.
Alle drei Grundschulen werden als Offene Ganztagsschulen (OGS) geführt. Die Hauptschule ist bereits Ganztagsschule, die Realschule wird zum übernächsten Schuljahr zum Ganztag wechseln.
In kleinen Schritten geht es in die richtige Richtung.
Wenn Kinder und Jugendliche bis in den späten Nachmittag hinein in die Schule gehen, können sie die Freizeit-Angebote von Vereinen und anderen Organisationen nicht mehr wahrnehmen.
Deshalb müssen sich die Schulen öffnen. Unser Ziel ist es, weg von einzelnen Bildungsinseln wie Schule – Jugendhäuser – Sportvereine etc. hin zu einer Bildungslandschaft vor Ort zu kommen.
Ein regionales Bildungsnetzwerk trägt dazu bei, dass alle Bereiche von Bildung, Betreuung, Erziehung, Gesundheit usw. enger verzahnt werden und zum Wohl der Kinder und Jugendlichen Hand in Hand zusammenarbeiten. Es ist uns wichtig, auf diesem Weg die Eltern mitzunehmen, dass mit ihnen und nicht über ihre Köpfe hinweg erarbeitet wird, wie die Gestaltung der Lebenswelt ihrer Kinder außerhalb der Familie aussehen soll.
Besonders bei den weiterführenden Schulen gilt es, die gute Qualität auch für die Zukunft zu sichern. Das geht nicht zum Nulltarif. Wir müssen Wege finden, alle nötigen Grundlagen zu schaffen, um den Lehrenden und Lernenden optimale Bedingungen zu erhalten und diese weiter zu entwickeln. Dies wird in Zukunft nur durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen möglich sein.
Ähnlich wie bei den Gewerbegebieten und dem Bauhof muss geprüft werden, ob und wo eine Kooperation machbar und zukunftsfähig ist. Chancengleichheit, Qualitätssteigerung, ein ortsnahes und vielfältiges Angebot an weiterführenden Schulen fordern wir ein. Für jeden Schüler und jede Schülerin muss es nach der Grundschule einen Platz in der für ihn geeigneten Schulform in Wohnortnähe geben.
Weiter zu Sozialpolitik Zurück zu Energiepolitik



